Ökologische und soziale Kompetenz des Biohof ADAMAH

Unter allen Landbewirtschaftungsformen ist die Biologische Landwirtschaft die umweltschonendste. Als Biobauern verzichten wir auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und leichtlösliche Düngemittel, bearbeiten den Boden schonend, achten auf eine vielfältige Fruchtfolge, legen Wert auf Landschaftselemente und bemühen uns um einen möglichst geschlossenen Betriebskreislauf. Dadurch tragen wir zur Schonung der natürlichen Ressourcen Boden, Wasser und Klima bei und produzieren Lebensmittel von besonderer Qualität.

Neben der Landwirtschaft bemühen wir uns auch, Verarbeitung und Vertrieb möglichst ökologisch zu gestalten: Wir betreiben eine Photovoltaik-Anlage, beziehen Ökostrom, heizen mit einer Wasserwärmepumpe, umgeben uns in Büro und Hofladen mit Vollholzmöbeln, drucken auf Recyclingpapier, verpacken in Mehrweg- bzw. Pfandgebinden, arbeiten an einer möglichst effizienten Logistik und vertreiben ausschließlich Produkte aus Biologischer Landwirtschaft.

Neben dem Schutz der natürlichen Umwelt sind uns soziale Themen ein großes Anliegen:  Wir beliefern einige SOMA-Märkte in Wien und die Wiener Tafel mit frischem, aber nicht marktfähigem Gemüse (zu große, zu kleine, zerbrochene Ware). Seit kurzem engagieren wir uns im Projekt „WUK bio.pflanzen - Soziale Landwirtschaft Gänserndorf". Dort produzieren Menschen, die schon längere Zeit ohne festes Beschäftigungsverhältnis sind, Bio-Zierpflanzen und -Kräuter. Unserem Umweltbildungsauftrag kommen wir über Exkursionen, Hoffeste und die Belieferung von Schulbuffets in der Region nach. Entwicklungspolitisch engagieren wir uns im Rahmen des One World Projektes in Nepal.

Mittlerweile nimmt der Biohof Adamah eine gewichtige Rolle in der Region ein: Er hat 80 Arbeitsplätze geschaffen, produziert regionale Wertschöpfung und übernimmt über Bioladen und Märkte Nahversorgerfunktion.